Neues von iJan

Posted by – 9. Januar 2012

Sehr, sehr lange habe ich dieses Blog nicht mehr aktualisiert. Das lag hauptsächlich daran, dass der Zauber des Neuen (iPhone, Mac), der mich im Frühjahr 2009 umgab, sehr schnell nachließ. Ich gewöhnte mich extrem schnell an die “iWorld” und die vielen Nettigkeiten, die Apples Hard- und Software mit sich bringen – sie wurden für mich zum Standard.

Ich gehörte zu den (wenigen) Usern von “MobileMe”, die über die 30-tägige Probephase hinaus die “Cloud”-Dienste von Apple nutzten. Die horrenden 79 € im Jahr schmerzten zwar, dennoch bot MobileMe mir alles, was ich bisher in diversen Diensten zusammengefrickelt hatte. Das beste daran: Alle Funktionen waren in Mac OS X und iOS so eingebunden, dass sie intuitiv und problemlos funktionierten. Ich habe vorher noch nie so einfach Fotos mit Freunden und Familie “geshared” wie mit MobileMe.
Leider hat Apple die MobileMe-Galerie nicht mit in “iCloud” übernommen, so dass damit zu Ende Juni 2012 Schluss sein wird.

MacBook: Läuft und läuft und läuft…

Mein im April 2009 gekauftes MacBook “Unibody Late2008″ läuft ohne Unterlass. Mittlerweile habe ich zwei OS X – Updates mitgemacht (“SnowLeopard” und “Lion”) und selbst unter Lion lief es auch in Originalkonfiguration noch mit ordentlicher Performance. “Ordentlich” war aber trotzdem teilweise nicht mehr ausreichend, so dass ich mittlerweile den Arbeitsspeicher von 2 auf 8 GB (ja, das geht!) aufgerüstet habe. Demnächst ist dann die mit 160 GB recht klein bemessene Festplatte dran, aber da kam mir leider ein anderes Projekt zwischen:

Das iPhone 4S

Mein im Frühjahr 2009 gekauftes iPhone 3G hat mich bis zuletzt treu begleitet, wobei sich sehr schnell (spätestens mit dem Update auf iOS 3) zeigte, dass seine Kapazitäten recht begrenzt sind: Es wurde zeitweise extrem langsam. Einige Updates später verbesserte sich die Performance etwas, an die des neueren 3GS oder gar des 4 kam es natürlich nie heran.

Nichts desto trotz: In den zweieinhalb Jahren war es mir stets ein treuer Begleiter. Ich habe mehrere tausend Fotos damit gemacht, tausende Mails gelesen, hunderte geschrieben, zahllose Seiten “Spiegel Online” gelesen usw. Der integrierte iPod lief jeden Tag mehrere Stunden und einige Apps wurden für mich nahezu unverzichtbar (z.B. “WhatsApp”).

Kurz nach dem Jahreswechsel 2011/12 wurde aufgrund eines Missgeschicks dann kurzfristig eine “Ersatzbeschaffung” nötig. Ich musste zwei Nächte darüber schlafen, bevor ich mich dann entschliessen konnte, mir das 4S zu kaufen – eigentlich war mein Plan, das 3G zu behalten, bis das iPhone 5 auf den Markt kommt – das hat nun aber nicht sollen sein :-(

Nachdem ich das 3G im April 2009 mit T-Mobile Knebel-Vertrag und Netlock gekauft hatte, stand ich nun vor der Wahl: Vollständig zahlen oder mit einem Vertrag subventionieren lassen.

Ich bin seit Ende des T-Mobile-Vertrages sehr zufrieden mit O2O : Ich telefoniere recht wenig, schreibe kaum SMS und nutze mobile Daten nur in geringem Umfang, insofern komme ich mit dem Tarifmodell ausgezeichnet zurecht und hatte keine Veranlassung mir wieder einen Laufzeitvertrag mit Freiminuten oder Flatrates ans Bein zu binden, die eigentlich nicht brauche. Nach kurzer Stichprobe und Gegenrechnung kam ich zu dem Entschluss: iPhone bar bezahlen und O2O weiter nutzen ist für mich die beste Wahl.

Da ich in zwei Tagen in den Urlaub fahren wollte war Eile geboten: Eine Bestellung im Internet oder eine Fahrt in den AppleStore nach Hamburg kamen aus Zeitgründen nicht infrage, ich mußte also den örtlichen “Fachhandel” bemühen – mehr dazu in einem eigenen Artikel!

Nach langem hin und her klappte es dann über Umwege doch noch: Wenige Stunden vor der Abfahrt in den Urlaub hielt ich ein neues iPhone 4S in meinen Händen, überspielte die Sicherung des 3G und konnte so weitermachen, als wenn nichts geschehen wäre – typisch Apple eben :-)  

Der lange, steinige Weg zu einem iPhone ohne Vertrag

Posted by – 9. Januar 2012

Mein erstes iPhone konnte ich auf legalem Weg in Deutschland nur zusammen mit einem Laufzeitvertrag von T-Mobile erwerben. Das war ärgerlich und teuer aber einfach. Ich ging damals in einen “T-Punkt” in Kiel, sagte: “Ein iPhone bitte” und bekam ein iPhone 3G mit einem 24-Monatsvertrag für 24,95 € im Monat. Dann legte ich noch 150 € auf den Ladentisch und konnte das Telefon mitnehmen. Alles zusammen hat etwas länger als eine Viertelstunde gedauert.

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Freiheit ≠ Einfachheit

Nachdem die 24 Monate meines T-Mobile Vertrages um waren, hatte ich den Netlock aufheben lassen und mir eine “O2 O”-Karte geholt: Für 9 € im Monat kann ich damit ausreichend mobil surfen und für ein paar Cent telefonieren und SMSen (kommt beides recht wenig vor). Dieses Modell ist ideal für mich und sollte auch bei dem neuen iPhone Bestand haben, ein neuer Laufzeitvertrag kam gar nicht in Frage.

Das neue iPhone musste relativ spontan und ohne lange Vorlaufzeit, kurz vor meinem Urlaub her (das alte hatte seinen Geist aufgegeben), insofern war eine Onlinebestellung nicht drin.

In dem Glauben, das neue iPhone ähnlich leicht zu bekommen, wie einst den Vorgänger, ging ich zur Bank und holte 800 € vom Sparbuch. Gegenüber der Bank ist ein Vodafone Laden, den ich direkt ansteuerte. Nach geschlagenen 20 Minuten Wartezeit (die Tarifmodelle von VF scheinen nicht so selbsterklärend zu sein ;-) kam ich an die Reihe: Ich sagte meinen vor fast drei Jahren bewährten Spruch auf: “Ein iPhone bitte!” – “Mit welchem Vertrag denn?” – “Ohne!” – “Haben wir nicht vorrätig, ich habe nur das 64GB-Modell mit All-Net-Flat hier.” – “Keine Chance?” – “Nein.” – “Schade. Tschüß!”

So ein Reinfall! Dann eben zu O2 – deren “Store” ist nur ein paar Schritte entfernt!

Ich ging also von einem feuerroten in einen tiefblauen “Store” und “tauchte ein” in die Welt von O2. Auch hier musste ich etwas warten und kam dann an die Reihe. Ich sagte artig meinen Spruch auf und bekam eine ähnliche Antwort: “Das iPhone habe ich nur zusammen mit einem Vertrag hier, ohne gibt’s die nur online!” – “Danketschüß!”

Kunde droht mit Auftrag!

Ich verließ den “Ozean” und zweifelte an der Geschäftsfähigkeittüchtigkeit der Handy-Dealer: Ich arbeite selbst im Vertrieb und werde seit Jahren darauf geschult mit meinen Kunden zu reden, ihre “Bedürfnisse” zu erfragen und sie dann an einen Punkt zu bringen, an dem ich Ihnen ein oder bestenfalls zwei Produkte anbieten kann. Dazu gibt es ein paar ganz einfache Schlüsselfragen, mit denen man den Kunden in ein Gespräch verwickelt, aus dem ich als Verkäufer Informationen nehme, die ich dann benutze um dem Kunden besagte(s) Angebot(e) machen zu können.

Ich mag meinen Beruf und ich liebe diese Gesprächsführung! Umso enttäuschter bin ich, wenn ich von laienhaften Verkäufern “abgefrühstückt” werde – die halten es ja nicht mal für nötig mir Alternativen anzubieten… Furchtbar! Da sollte ich mal Verkaufsleiter werden!!!

Egal, zurück zum Thema: Ich war in zwei Läden und hatte noch immer kein iPhone! Ich fuhr in einen nahen Me… Elektronik-Markt und versuchte dort erneut mein Glück. Ich traf in einer Regalgasse auf einen bunten Haufen von Handyverkäufern aller namhafter Netzanbieter. Es war ein wirres Treiben und eine Lautstärke wie auf dem Flughafen. Nach einigen Augenblicken kam dann ein O2-Verkäufer auf mich zu. Ich gab meinen Satz erneut zum besten und bekam eine adäquate Antwort: “Sind Sie schon Kunde bei O2?” – “Ja.” – “Okay, ich kann Ihnen leider nur einen “Umweg” anbieten, da ich das iPhone hier nicht ohne Vertrag verkaufen kann, würde ich vorschlagen: Sie bekommen eine O2 O-Karte zusammen mit dem iPhone. Die Aktivierungsgebühr schreibe ich Ihnen gut!” – “Warum der Umweg?” – “Ich habe aufgehört mir Gedanken über diese schwachsinnigen Vorgaben zu machen. Es geht einfach nicht anders.” – “Verstehe. Los geht’s!”

Es folgte dann ein etwa 45-minütiger Papierkrieg… Furchtbar! Aber am Ende hielt ich mein neues iPhone 4S in den Händen und war zufrieden.

iKitty soll (länger) leben!

Posted by – 27. Mai 2009

ikitty<– Das ist mein “iKitty” bei seinem Abgang heute Morgen.

Ich bin ein großer Katzenfreund und darf mit meiner Frau bei zwei Katern wohnen (wer glaubt es sei andersherum der hatte noch nie Katzen ;-)

Es war natürlich ein “Muß”, dass ich mir “iKitty” für mein iPhone herunterlade. Der kleine “Garfield”-Verschnitt ist wirklich lustig und amüsant, allerdings ist seine Lebenserwartung eher mit der einer Obstfliege zu vergleichen: länger als sieben Tage hält iKitty es nicht mit mir aus, und das obwohl ich ihr drei Mahlzeiten täglich gebe und ihr mehrfach täglich Bauch und Rücken kraule!

Auf der Website des “Züchters” steht, iKitty könne doppelt so alt werden! Nur wie stellt man das an???

Falls jemand Tipps für mich hat, wie ich iKitty zu einem längeren Leben verhelfen kann: nur her damit!

Festnetz-Odyssee: Drum prüfe, wer sich länger bindet…

Posted by – 25. Mai 2009

Auch wenn dieses Thema eigentlich nichts mit Apple oder dem iPhone zu tun hat, der Besuch auf der T-Mobile-Webseite hat böse Erinnerungen bei mir geweckt. Daher möchte ich meinen “Leidensweg” der geneigten Leserschaft kundtun. Ich befürchte, dass es dem einen oder anderen ähnlich erging wie mir…

Als es noch keinen Wettbewerb gab

 

(C) stock.xchng

(C) stock.xchng

Ich bezog im Jahr 1999 meine erste eigene Wohnung. Damals kam man an der Deutschen Telekom de facto nicht vorbei, wenn man einen Anschluß an das deutsche Fernmeldenetz sein eigen nennen wollte.
So betrat ich irgendwann im Sommer 1999 einen “Telefonladen” der Deutschen Telekom. Ich orderte einen analogen Anschluß, der auf den klangvollen Namen “T-Net 200″ hörte. Ich weiß nicht mehr genau, aber der Spaß kostete glaube ich so ca. 30 DM im Monat.

 

 Das digitale Jahrtausend

Wenige Monate nach meinem ersten analogen Anschluß begann ich im Nebenerwerb Webseiten zu “designen”, so dass ich mit meinem 56k-Modem schnell an die Grenze des machbaren stieß. Die Lösung nannte sich ISDN und stellte damals den Ritterschlag in Bezug auf die machbare Geschwindigkeit im Internet dar. Mit Kanalbündelung kam man auf bis zu 128k – der pure Geschwindigkeitsrausch brach aus.

Bis dato hatte ich bis auf einige Lappalien keine Probleme mit der Telekom gehabt. Alles hatte seinen Preis – meistens einen recht hohen – aber es funktionierte fast immer reibungslos.

Digital Subscriber Line

Mitte des Jahres 2000 erreichte dann die digitale Zukunft das Oldenburgische: ADSL bzw. T-DSL wie es der Monopolist nannte. Ich bewarb mich um einen solchen Anschluß, für den ich fortan inkl. einer Flatrate jeden Monat einen dreistelligen DM-Betrag nach Bonn überwies. Es hat sich aber gelohnt, denn schnell war es ja…
Die Hardware entstammte damals scheinbar direkt den “Lehrwerkstätten für Fernemeldetechniker des mittleren technischen Dienstes der Deutschen Bundespost” – kurz gesagt: der Splitter und das Modem waren in etwa genau so groß wie mein PC. Jeweils!

Die Geschwindigkeit stieg, die Qualität des Services fiel

Im Jahre 2001 verschlug es mich nach Kiel. Dort stand für mich fest, dass es wieder “T-DSL” sein mußte, die immensen Kosten redete ich mir schön. Leider fiel die Qualität des Services in Bezug auf Anschalt-Termine, Netzqualität und Fehlerbehebung genauso ins bodenlose wie die Aktie des “Rosa Riesen”. Es erwuchs in mir die Sehnsucht doch endlich einen alternativen Anbieter wählen zu können – so wie beim Mobilfunk.

2003: Der Wechsel von der Post zum Stahlkonzern 

Nicht nur die Erben der Deutschen Bundespost konnten fortan Telefonanschlüsse verkaufen, sondern auch das aus dem Jointventure von “Deutsche Bahn” und “Mannesmann” entstandene Unternehmen “Arcor” wollte auf dem liberalisierten Festnetzmarkt mitmischen. Da es sonst keine wirklichen Alternativen gab – höchstens welche, wo man immer noch mit dem Anschluß bei der Telekom blieb aber Gespräche und Daten über einen “Preselect”-Provider abgerechnet wurden. Ich wollte aber ganz weg, also blieb nur Arcor.

Arcor: Alles wird gut

Damals gab es dort noch kostenlose Kunden-Hotlines an denen man nach dem zweiten Rufton einen wahrhaftigen Menschen an der Strippe hatte. Die DSL-Angebote waren schnell und günstig, es gab Flatrates und alles war gut. Irgendwann entwickelte sich die Vodafone-Tochter dann genau wie der Rosa Riese zu einem siebenköpfigem Ungeheuer, dass sich auch für seine Kunden hinter teuren Hotlines verschanzte und auch nach stundenlangem Ausharren in der Warteschleife noch keine menschliche Stimme offenbarte. Hier zeigte sich dann wahrscheinlich eine Sparpolitik des Vodafone-Konzerns, der Arcor ursprünglich abstoßen wollte und scheinbar durch Kostenreduktion zu Lasten von Service und Kundenzufriedenheit die Rentabilität steigern wollte.

Arcor konnte auf meiner nach unten hinten offenen Toleranz-Skala dann sogar noch die Telekom unterbieten: Im Jahr 2005 stand ein Umzug innerhalb der Stadt an – im Prinzip nur um eine Straßenecke. Ich kündigte diesen rechtzeitig bei Arcor an, man teilte mir einen Termin für die Umschaltung mit und kündigte auch gleich den Besuch eines Technikers der Telekom an, da der den Anschluß durchmessen müsse. 
Was dann folgte war ein Nervenkrieg, dem ich meinen größten Feind (wenn ich einen hätte) nicht wünschen würde. Es ging so ziemlich alles schief, was schiefgehen konnte.

I. Akt: Der Anschluß wurde nicht zum vereinbarten Termin geschaltet

Erst mit einer Woche Verzögerung waren wir wieder am Netz. Soweit so gut dachte ich, nicht ahnend welche Überraschung noch auf uns warten sollte.

II. Akt: Aus einem wurden zwei Anschlüsse

Sehr zu meiner Verwunderung stellte ich am Anfang des folgenden Monats fest, dass sämtliche Gebühren doppelt berechnet wurden. Offensichtlich ein buchungsfehler bei Arcor. Ich rief die – mittlerweile kostenpflichtige – Hotline an, schilderte das Problem und ließ mir versichern, dass dieser Irrtum umgehend behoben werde.
Es vergingen die Wochen und es erreichte uns die nächste Rechnung. Statt der geforderten Gutschrift für die Doppelbuchungen des Vormonats erfolgten sämtliche Belastungen wieder doppelt. Ein erneuter Anruf brachte nur Unverständnis auf der anderen Seite und machte keine Hoffnung auf eine schnelle Lösung.

III. Akt: Schriftwechsel, Rücklastschriften und Anschlußsperre

Ich verfasste einen Brief an den Arcor Kundenservice, in dem ich den Vorgang erneut schilderte und bat um Rückerstattung und Korrektur der Rechnungen sowie eine dauerhafte Lösung des Problems.
Die Antwort kam prompt in Form eines Standardbriefs, in dem mir mitgeteilt wurde, dass Arcor bei sich keinen Fehler erkennen konnte, die Rechnungen somit richtig seien.
Ich schrieb erneut und kündigte an, dass ich die erfolgten Lastschriften zurück holen werde, außerdem widerrief ich die Einzugsermächtigung. Ich überwies den in meinen Augen unstrittigen Betrag von hand und wartete.
Die Rückbuchung führte zu einer Reaktion: man teilte mir mit, dass sie mir den Anschluß sperren würden, wenn ich nicht sofort mein Konto ausgleichen würde! Ich äußerte mich erneut schriftlich, um die Sache endlich zu klären. Die einzige Reaktion: nach ein paar Tagen funktionierten Telefon und DSL nicht mehr.

Da schon wieder ein neuer Monat anbrach kam dann noch die Krönung: die neue Rechnung (natürlich wider falsch) wurde trotz widerrufener Einzugsermächtigung von meinem Konto abgebucht!

Ich bat einen befreundeten Rechtsanwalt um Hilfe, der fortan an die Regie übernahm. Leider half auch das zunächst gar nichts. Das Telefon blieb tot und die Reaktionen von Arcor waren fragwürdig: sie verlangten zunächst die Prozessvollmacht, dann passierte erstmal nichts mehr. Kurz vor Ablauf einer Frist, deren “fruchtloser” Ablauf zu einer einstweiligen Verfügung führen sollte las ich in den “Kieler Nachrichten” von einem Leidgenossen, der ebenfalls an der “Kommunikation” Arcors zu scheitern drohte. Ich rief kurzerhand den Redakteur an, der sich brennend dafür interessierte und meinen Fall an den Pressesprecher von Arcor weiter gab. Das führte letztlich zum Erfolg! Binnen weniger Tage funktionierten Telefon und DSL wieder, die Kostennote des Anwalts wurde beglichen und ich erhielt korrigierte Rechnungen und entsprechende Gutschriften nebst einer Entschuldigung.

Fortan lief es besser, nicht zuletzt dank des sehr guten Web-Angebotes in dem man sämtliche Geschäftsfälle problemlos und zuverlässig online erledigen kann. Auch von Freunden, die noch immer Arcor-Kunden sind habe ich gehört, dass der Service sich spürbar verbessert hat. Schön, wenn man erkennen kann, dass aus Fehlern gelernt wird!!!

Ich kann es nicht mehr nachvollziehen, da ich einige Monate nach diesen Vorfällen zu einem regionalen und noch günstigeren Anbieter gewechselt bin – zunächst nur des Preises wegen.

Telefonanschluß aus der Nachbarschaft: der regionale Anbieter

Wer in der Region Kiel lebt und im Einzugsbereich von TNG liegt sollte nicht lange zögern und sich mit deren Angebot vertraut machen (ich bekomme keine Provision und habe auch sonst keine Vorteile durch diese Erwähnung, ich bin wirklich von dem Angebot überzeugt).
Meine Erfahrungen mit diesem Anbieter sind durch die Bank positiv, wenngleich sie einen kleinen Schatten bekommen haben, der allerdings nur von einer Serie von Hardwaredefekten erzeugt wurde.

Aber vor vorn:
Im Jahr 2007 hörte ich erstmals von TNG und deren Angeboten. Man warb mit vernünftigen Konditionen, viel Drumherum (Webinterface für Anschlußeinstellungen, Voice-Box mit Weiterleitung an e-Mail-Adressen, Fax-Weiterleitung als PDF etc.). Ich kündigte meinen Anschluß bei Arcor und wechselte also zu TNG. Der Wechsels erwies sich als etwas problematisch, weil sich die Telekom eingemischt hat und so die vereinbarten Termine nicht gehalten werden konnten. Damit bahnte sich der erste Konflikt an: TNG berechnete mir zunächst ab dem geplanten Termin die Grundgebühr / Flatrates. Auf meinen Einwand, ich hätte erst eine Woche später den Anschluß erst tatsächlich nutzen können erhilet ich umgehend eine Entschuldigung und eine entsprechend korrigierte Rechnung. Wow! Das klappt :-)

Dann passierte lange Zeit nichts. Der Anschluß funktionierte einfach, die Rechnungen stimmten und alles war echt prima.

Irgendwann funktionierte dann das Internet nicht mehr. Der Anruf bei der kostenlosen Technik-Hotline (Wartezeit ca. fünf Minuten :-) brachte das Ergebnis, dass die “TNGbox” (Splitter & Modem) defekt sei. Man fragte mich freundlich, ob ich mir selbst eine neue abholen möchte, oder ob es okay sei wenn man sie mir am nächsten Tag liefert. Ich entschied mich für den nächsten Tag und wurde nicht enttäuscht. Die TNGbox kam und funktionierte.

Viele, viele Monate später stürzte dei Box erneut unwiederbringlich ab – an einem Sonntag!
Der Anruf bei der Technik-Hotline funktionierte ohne Wartezeit, der Versuch der Fernwartung scheiterte und man fragte mich, ob ich bis zum nächsten Tag warten könne oder ob ich mir die Box innerhalb der nächsten 15 Minuten bei ihnen abholen wolle. Ich wollte letzteres und traf auf einen sehr freundlichen Techniker, der mir eine neue Box aushändigte, für die Unannehmlichkeiten entschuldigte und einen schönen Tag wünschte. Wie im Dienstleistungsparadies!!!

Leider hielt diese Box nur ein paar Tage, dann wiederholte sich das Spiel: Anruf, Austausch, fertig – rundum zufriedener Jan. Aber auch diese Box hatte eine Macke, pünktlich am ersten Mai fiel das Internet erneut aus – gleiches Spiel von vorn. Ärgerlich von der Sache her, aber die Freundlichkeit und die extrem schnelle Reaktion von TNG läßt keinen nachhaltigen Unmut bei mir zu. Das Problem wurde gelöst, schnell gelöst und ich bin total zufrieden :-)
Seitdem hält die Box tapfer durch (toi, toi, toi!!!)

Fazit: Mittlerweile sind die ganz krassen Ausrutscher bei den Anbietern wohl passé, dennoch gibt es sicherlich bei einigen noch etwas Nachholbedarf. Mich hat es sehr gefreut, dass man bei Arcor tatsächlich merken konnte, dass die an den Problemen arbeiten. Was die Festnetz-Sparte der Telekom angeht kann ich nicht mitreden, beim Mobilfunk besteht zumindest in Bezug auf das Web-Angebot noch etwas Nachholbedarf…

Man ist ja schnell von Apple & Co verwöhnt…

Posted by – 25. Mai 2009

…und ärgert sich dann die Krätze über undurchsichtige, verplante und unverständliche Anwendungen à la »t-Mobile.de«.

Wenn man – wie ich – sein iPhone auf dem von Apple und der Telekom vorgesehenen Weg erstanden hat, so ist man – leider – auf gedeih und verderb an den »Rosa Riesen« gebunden.

Nach all den negativen Schlagzeilen in den letzten Jahren über unzufriedene Kunden, verplante und vergeigte Tarifänderungen etc. pp. dachte ich ja allen ernstes, dass René Obermann (oder wie auch immer der Vorstandsvorsitzende heißt) sein Versprechen in die Tat umgesetzt hat und aus der siebenköpfigen Krake ein Unternehmen mit einem (!) Gesicht gemacht hat.

Um es kurz zu machen: es sind zwar positive Tendenzen zu erkennen, alles in allem ist es genauso chaotisch wie eh und je.

Die Aufmachung der Seite(n) ist eine Katastrophe, die Links sind wenig aussagekräftig und führen teilweise

Hier startet der iPhone-Nutzer seinen Weg in die finsteren Gefilde der T-Mobile Website

Hier startet der iPhone-Nutzer seinen Weg in die finsteren Gefilde der T-Mobile Website

 in die Irre oder gar ins Nichts. Man könnte diverse Parameter seines Vertrages ändern, wird aber ständig auf andere Seiten umgeleitet, die wiederum ein abweichendes Design und eine veränderte Bedienerführung haben. Auch als internetgewöhnter Frühdreissiger kommt man schnell an die Grenzen des eigenen, logischen Denkens (damit kann man sich die “Sprünge” innerhalb des Angebots nicht erklären) und an die Grenzen der eigenen Geduld.

 

Fazit: Das macht keinen Spaß! Im Kontext des iPhones und seiner selbsterklärenden Bedienlogik hätte ich da mehr erwartet, da sollte die Telekom dringend nachbessern und ihr Angebot entflechten.
Diejenigen, die mit dem Gedanken spielen sich bei der Telekom ein iPhone zu kaufen sollten sich davon allerdings nicht abschrecken lassen, denn im Normalfall hat man keine Berührungspunkte mit dem Online-Angebot “Mein T-Mobile”, mich trieb nur die Neugier :-)

Reichen 200MB Datenvolumen pro Monat?

Posted by – 25. Mai 2009

Diese Frage stellte ich mir immer und immer wieder, bevor ich dann das iPhone gekauft habe.
Natürlich läßt sich diese Frage nicht mit einem einfachen “ja” oder “nein” beantworten, hängt das verbrauchte Datenvolumen doch massiv vom Verhalten des Nutzers ab.

Ich habe das iPhone seit Ende April und traue mir jetzt schon eine Prognose für Monat Mai zu: bis heute (25. Mai) sind Übersichtsage und schreibe 17,19 MB durch das T-Mobile-Netz auf mein iPhone geladen worden bzw. von diesem in das besagte Netz. Das ist in der Tat nicht viel und liegt weit unter dem, was ich erwartet habe.

Die Ursache dafür wird in meinem “vorsichtigen”, vielleicht sogar restriktiven Verhalten bei der “außerhäusigen” Nutzung liegen: ich habe unterwegs lediglich zwei kleine Podcasts geladen (“Frühstück bei Stefanie” von NDR2 – sehr lustig!) und ansonsten nur e-Mails abgerufen, und gelegentlich (alle zwei bis drei Tage) via “iVerkehr” oder “Maps” nach alternativen Routen gesucht. Ansonsten habe ich immer schnellstmöglich nach einem W-LAN gesucht: zu hause sowieso, bei Freunden oder bei McDonald’s.

Dass man bei denen neben den bekannten Speisen auch für eine Stunde am Tag kostenlosen Zugang zum W-LAN bekommt hat mir vor einigen Wochen ein Kollege erzählt. Man braucht nur eine Mobilfunknummer, an die McDonald’s bzw. T-Online eine SMS mit einem Zugangscode sendet. Mit diesem Code kann man dann eine Stunde lang über den T-Online HotSpot im Restaurant (teilweise auch auf dem Parkplatz ;-) surfen.
Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass McD trotzdem auf seine Kosten kommen wird, denn ich neige dazu deren Angebot zu erliegen und mir das Surfen mit Kaffee und McFlurry zu versüßen…

So gesehen wäre der nächst höhere Tarif von T-Mobile vielleicht doch günstiger – auf jeden Fall aber kalorienärmer ;-)  

Ich werde mein mobiles Surfverhalten weiter selbstkritisch beobachten und auch in Zukunft hier veröffentlichen.

Einschränkungen auf dem iPhone aktivieren

Posted by – 17. Mai 2009

Die werkseitigen Apps bzw. deren Buttons, also Safari, Mail etc. lassen sich unter den Systemeinstellungen (de-) aktivieren, z.B. um deren ungewollte oder gar mißbräuchliche Nutzung zu vermeiden.

Wer sich also wundert, warum Safari und der App Store plötzlich nicht mehr auf seinem iPhone auffindbar sind, der könnte unter Umständen versehentlich diese Anwendungen deaktiviert haben.

Zum Aktivieren einfach wie folgt vorgehen:img_0004

  1. “Einstellungen”
  2. “Allgemein”
  3. “Einschränkungen”
  4. “Einschränkungen deaktivieren”
  5. fertig :-)

Inwiefern diese Funktion sinnvoll ist sei dahingestellt, denn sie befreit das iPhone nicht von ungewollten “Surfausflügen” während eines Auslandsaufenthalts. Dazu hilft lediglich die Funktion “Datenroaming deaktivieren”, die sämtliche Apps darin hindert in fremden Netzen per 3G / Edge ins Netz zu gehen.

Der einzige – mir einleuchtende – Sinn, der dahinter steht könnte das “Aufräumen” des Start-Screens sein, wenn man z.B. keine Verwendung für den “YouTube”-Button hat oder die Kamera sowieso nicht nutzen möchte.

Screenshots mit dem iPhone

Posted by – 17. Mai 2009

Screenshots, also sozusagen eine Momentaufnahme des Bildschirms, sind für viele Computer-User ein beliebtes Werkzeug geworden um gerade “erlebtes” oder gesehenes zu konservieren.

Dieses praktische und beliebte Mittel gibt es auch für das iPhone:

Da man hier nicht die gewohnten Tasten “Print” (PC) bzw. “Shift”+”cmd”+”3″ (Apple) zur Verfügung hat muß man sich an eine andere Tastenkombination gewöhnen: “Home Button” gedrückt halten und kurz (!) auf den “On/Off”-Schalter drücken. Fertig!

Die Screenshots werden bei den Kamerabildern auf dem aktuellen “Film” gespeichert.

Der Apfel und das Paradies

Posted by – 16. Mai 2009

Wie so mancher PC-Benutzer träumte auch ich von einer heilen Welt, in der man mit der Suchfunktion des Betriebssystems tatsächlich fündig wird. Einer Welt, in der Ressourcen vernünftig verwaltet werden und in der Software schnell und einfach installiert werden kann. ijan_logo_2c 
Wie schon in der Bibel scheint auch in der Computer-Welt der Apfel die sündige Frucht zu sein: schön gestaltet und viel verheißend, verlockend und doch verboten (teuer). 
Seit Jahren spielte ich mit dem Gedanken “Schwäche” zu zeigen und zur verbotenen Frucht zu greifen, es sprachen aber immer die selben Fakten dagegen: nicht mit den gewohnten Programmen kompatibel, keine Open Source Software, teure Hardware usw.

Spätestens mit Einführung der neuen “Doppelherz”-Prozessoren von Intel und der damit steigenden Popularität von iMac und MacBook sowie der Möglichkeit Windows ins “Bootcamp” zu stecken verloren viele der “Contra”-Argumente an Schlagkraft.

Auch im Freundes- und Bekanntenkreis wuchs die Zahl derer, die “gesündigt” hatten, darunter eiserne Verfechter von Linux & Co. Allen “Sündigern” gemein war das positive Feedback.

Die Vorgeschichte

Seit meinem letzten Computer-Neukauf im Jahr 1999 sind fast zehn Jahre ins Land gegangen. Zehn lange Jahre, in denen ich insgesamt zwei grundlegende Wechsel vorgenommen hatte: vom 1999 erstandenen Pentium III von Fujitsu über einen AMD Athlon hin zu einem Pentium IV mit 1,6 GHz.

Durch mein Interesse an Gestaltung (auf dem PC mit Photoshop und Freehand) und meiner stattlichen Sammlung an Fonts brachte ich recht schnell sämtliche Rechner an ihre Kapazitätsgrenzen.

Die Entscheidung für den Apple

Ende 2008 stand für mich fest, dass der Pentium IV mit 1.024 MB RAM am Ende war. Es mußte also Ersatz her. Mein anfänglicher Plan einen günstigen “Low Budget” PC mit maximaler Ausstattung zu beschaffen behagte mir immer weniger, da sich hier wieder nur ein großer Kompromiß andeutete: auf der einen Seite ein schneller Prozessor mit ordentlich RAM, auf der anderen Seite vermutlich laute Lüfter in einem scheppernden Gehäuse… kurzum: nichts erstrebenswertes. Außerdem fand ich die Idee vom Desktop auf ein mobiles Gerät “umzusatteln” sehr reizvoll.

Nach etwa viermonatigem Entscheidungsprozess stand fest: Es soll das neue MacBook 13.3″ im Alu-Gehäuse werden! Ende März griff ich bei Media-Markt zu und habe es seitdem nicht bereut :-)

Apple macht süchtig

Nicht erst seit dem Kauf des MacBooks liebäugelte ich mit dem iPhone. Auch hier sprachen die bekannten Argumente dagegen: teuer, “oversized” und in diesem speziellen Fall mit mächtig Folgekosten verbunden.

Durch meinen Einstieg in die “Apple-Welt” wuchs aber das Verlangen nach der – nun gewohnten – Perfektion von Apple und des iPhone wurde mehr und mehr “notwendig” um “die Sache rund zu machen”.

Nach langem hin und her war mir klar: es hat – meines Erachtens – keinen Sinn ein Importmodell oder ein gebrauchtes Gerät zu kaufen. Letztlich blieb dann nur der Weg zum “rosa Riesen”. Nach einigem Überlegen habe ich mich dann für einen der günstigeren Tarife entschieden und mein schwarzes 16GB iPhone im Vertrag “Complete 60″ erworben.

Auch beim iPhone erlebte ich wieder die – nun ja schon gewohnte – Perfektion von Apple: angefangen von der Verpackung bis hin zur Benutzerführung und der Bedienungsanleitung: Alles perfekt :-)